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Studienleistungen im Curriculum Doktorat Sozialwissenschaften

Gemäß Studienplan sind im Doktoratsstudium Sozialwissenschaften Studienleistungen im Umfang von 30 ECTS zu erbringen. Diese Studienleistung ist in Lehrveranstaltungen (mindestens 20 ECTS) sowie in Schlüsselkompetenzen (maximal 10 ECTS) aufgegliedert.

1. Lehrveranstaltungen

Beschreibung der Lehrveranstaltungen

Das Doktoratsstudium an der Fakultät für Sozialwissenschaften besteht aus drei Typen von Lehrveranstaltungen:

Forschungskolloquium (je 5 ECTS)

SE Theorien (je 5 ECTS)

SE Methoden (je 5 ECTS)

Alle drei Lehrveranstaltungstypen werden in jedem Semester angeboten.

Zusätzlich werden auch Forschungswerkstätten (je 5 ECTS) angeboten:
Voraussetzung für den Besuch der Forschungswerkstatt ist die positiv absolvierte Fakultätsöffentliche Präsentation

Zum Vorlesungsverzeichnis

Die generellen Inhalte und Ziele aller Lehrveranstaltungen im Doktoratsprogramm sind:

  • Vertiefung der Kenntnisse des eigenen Dissertationsfachs
  • Verbindung von Disziplinarität und Interdisziplinarität
  • Methodische und theoretische Reflexion der eigenen Forschungsarbeit
  • Diskussion, Reflexion und Vertiefung des eigenen Forschungsansatzes

Forschungscolloquium (5 ECTS)

Forschungscolloquien dienen der Präsentation und der Diskussion der eigenen Dissertationsforschung mit peers und mit dem/der LehrveranstaltungsleiterIn. Sie sollten ausdrücklich fachspezifisch angelegt sein, um die jeweiligen Dissertationsprojekte in spezifische disziplinäre Diskurse einbetten zu können. Die Teilnahme von Studierenden anderer Fachrichtungen ist zwar möglich, aber der Fokus liegt eindeutig auf fachspezifischen Inhalten, Konzepten, Theorien, methodischen Zugängen und neuen Entwicklungen.

Theorieseminare (5 ECTS):

Lehrveranstaltungen dieses Typs sollen aktuelle sozialwissenschaftliche Theorien und Forschungsansätze vorstellen und diskutieren. Diese LVs sollen profunde Kenntnisse über Theoriedebatten – möglichst auch an empirischen Fallbeispielen – vermitteln. Das Ziel dieser LVs ist die kritische Reflexion von Theorien und Ansätzen, um damit den eigenen in der Dissertation geplanten oder schon verwendeten Forschungsansatz im Lichte anderer Ansätze zu präzisieren.


Methodenseminare (5 ECTS):

Seminare im Bereich Methoden sollen Kenntnisse qualitativer/interpretativer und/oder quantitativer Verfahren der Materialerhebung und -auswertung vertiefend vermitteln. Spezifische Methoden werden im Kontext von Forschungsansätzen, soweit möglich auch anhand der Forschungsarbeiten der DoktorandInnen, angewandt. Die TeilnehmerInnen lernen, ihren jeweiligen Zugang konzeptionell wie praktisch zu entwickeln, ihn mit anderen Zugängen zu vergleichen und ggf. mehrere zu kombinieren.
Die LV richtet sich ausdrücklich auch an Studierende am Beginn des Doktoratsstudiums. 


Forschungswerkstatt (5 ECTS)

Forschungswerkstätten sind zweisemestrig angelegt und offen für Studierende aller Fachrichtungen. Hier steht vor allem die empirische Umsetzung der Projekte der Teilnehmenden im Vordergrund. Die gemeinsame Arbeit erfolgt unmittelbar an konkreten Schritten vorwiegend der Auswertung von bereits erhobenem empirischem Material. Dies geschieht jeweils auf der Basis derjenigen Methoden, die im Exposé bestimmt worden sind und über die bereits Kenntnisse vorliegen. TeilnehmerInnen werden durch problemlösende Anleitungen der LehrveranstaltungsleiterInnen im Hinblick auf die konkrete Umsetzung spezifischer Schritte sowie durch intensives peer-feedback bzw. peer-Kleingruppen begleitet.
Es werden, je nach Bedarf, jeweils eine qualitativ/interpretativ und eine quantitativ orientierte Forschungswerkstatt angeboten. Ein Einstieg ist sowohl im Winter- wie im Sommersemester möglich.


Mindestens 20 ECTS müssen aus Lehrveranstaltungen und 15 ECTS aus prüfungsimmanenten Lehrveranstaltungen erbracht werden. Dies ergibt die folgende Aufteilung der Studienleistungen:

1x Theorie-LV (5 ECTS)

1x Methoden-LV (5 ECTS)

1x Forschungskolloquium (5 ECTS)

1-2x Forschungswerkstatt; alternativ: aus den anderen Formaten frei wählbar (5 ECTS aus Theorie, Methoden od. Forschungskolloquium)

Die restlichen 10 ECTS können durch den Nachweis spezifischer Schlüsselkompetentzen angerechnet oder durch den Besuch zweier weiterer Lehrveranstaltungen aus dem Doktoratsprogramm absolviert werden.

Lehrveranstaltungen aus dem Master können nicht für das Doktoratstudium angerechnet werden!

Sollten sich aufgrund der neuen Gewichtung der Lehrveranstaltungen Änderungen in der Dissertationsvereinbarung ergeben, dann kann dies in den Fortschrittsberichten DZ/V02 (Annual Report) korrigiert werden!


Wahlfach (nicht-prüfungsimmanent möglich), z.B. Vorlesung zu einem für das Dissertationsvorhaben relevanten Themenbereich aus dem Doktoratsprogramm der Studienrichtungen bzw. Lehrveranstaltungen aus MA-Programmen, die inhaltlich oder methodisch für das Dissertationsthema relevant sind.

Vor der Fakultätsöffentlichen Präsentation ist es möglich, Studienleistungen im maximalen Umfang von 10 ECTS zu erbringen.

Anrechnungen von anderen Lehrveranstaltungen
Lehrveranstaltungen aus dem Doktoratsstudium „alt“ sowie aus anderen Doktoratsstudienprogrammen sind (nach Einzelfallprüfung) anrechenbar.

Hier kann das Curriculum für das Doktorat der Sozialwissenschaften als Leitfaden per Pdf-Datei heruntergeladen werden:
Curriculum Doktorat Sozialwissenschaften

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